
Die Schweizer Startup-Szene ist ein dynamischer Mix aus Innovationskraft und regionaler Vernetzung. Mit Plattformen wie www.trino1.ch setzen Gründer:innen und Investor:innen auf gezielte Vernetzung – weg von globalen Megatrends hin zu maßgeschneiderten Lösungen für Schweizer Bedürfnisse. Besonders in Städten wie Zürich, Genf oder Basel entstehen hier nicht nur Technologieunternehmen, sondern auch ein Ökosystem, das Startups mit lokalen Ressourcen, Mentoring und Finanzierung verbindet. Doch wie funktioniert diese Netzwerklandschaft genau? Und welche Rolle spielen Plattformen wie Trino1.ch dabei, um Schweizer Startups nachhaltig zu unterstützen?
Trino1.ch ist eine der führenden Initiativen für Startup-Netzwerke in der Schweiz. Gegründet 2018, verbindet die Plattform Gründer:innen mit Investor:innen, Technologiepartnern und öffentlichen Förderprogrammen – alles in einem zentralen, digitalen Raum. Der Fokus liegt darauf, die Barrieren zwischen Akteur:innen zu reduzieren, die oft in unterschiedlichen Ecken der Schweizer Wirtschaft verstreut sind. Besonders erfolgreich ist das Modell, weil es nicht nur virtuelle Treffen anbietet, sondern auch konkrete Matching-Dienste für Business-Angel, Venture-Capital und staatliche Subventionen. Studien zeigen, dass Gründer:innen, die über solche Netzwerke Zugang zu Kapital und Expertise finden, deutlich häufiger erfolgreich sind als those, die sich selbst organisieren müssen.
Ein zentrales Element von Trino1.ch ist die Fokussierung auf regionale Stärken. Während internationale Plattformen oft auf globale Trends setzen, zielt die Schweiz darauf ab, ihre eigenen Nischen zu stärken – etwa in der Digitalisierung der Landwirtschaft, der nachhaltigen Energie oder der Gesundheitsinnovation. Ein konkretes Beispiel ist das Projekt „Swiss AgriTech“, bei dem Startups mit lokalen Landwirt:innen zusammenarbeiten, um effizientere Bewässerungssysteme oder automatisierte Erntetechnologien zu entwickeln. Solche Kooperationen sind nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Klimaneutralität der Landwirtschaft. Trino1.ch unterstützt solche Initiativen durch gezielte Events, Workshops und Datenbanken, die Gründer:innen mit passenden Partner:innen vernetzen.
Die Plattform setzt auch auf Transparenz und Nachhaltigkeit. Im Gegensatz zu vielen internationalen Startup-Hubs, die oft auf kurzfristige Finanzierung und schnelle Skalierung setzen, legt Trino1.ch Wert auf langfristige Partnerschaften. Ein Beispiel hierfür ist das Programm „Startup Residencies“, bei dem Gründer:innen für mehrere Monate in ausgewählten Städten wie Bern oder St. Gallen leben und arbeiten, um sich voll und ganz auf ihre Projekte konzentrieren zu können. Solche Residenzen sind besonders für Gründer:innen aus dem Ausland attraktiv, die in der Schweiz Fuß fassen möchten, aber gleichzeitig mit lokalen Herausforderungen konfrontiert sind. Durch solche Programme wird nicht nur die Gründerszene gestärkt, sondern auch die internationale Sichtbarkeit der Schweizer Innovation.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Seit der Gründung 2018 hat Trino1.ch über 1500 Gründer:innen und Investor:innen vernetzt, davon rund 300 Startups, die über die Plattform Zugang zu Finanzierung oder Mentoring fanden. Besonders erfolgreich war das Jahr 2022, als über 40 Startups durch gezielte Matching-Prozesse mit Venture-Capital-Fonds verbunden wurden. Ein weiterer Erfolg ist die Kooperation mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft, die über 2 Millionen Franken an Fördergeldern für Startups durch Trino1.ch bereitstellt. Diese Zahlen zeigen, dass die Plattform nicht nur ein Netzwerk ist, sondern ein aktiver Treiber für die wirtschaftliche Entwicklung der Schweiz.
Doch wie sieht die Zukunft aus? Trino1.ch plant, das Netzwerk weiter auszubauen, indem es digitale Tools noch stärker in den Fokus stellt – etwa durch KI-gestützte Matching-Algorithmen, die Gründer:innen mit den besten Passungen für ihre Projekte verbinden. Zudem setzt die Initiative auf die Stärkung regionaler Hubs, etwa in der Ostschweiz oder im Tessin, wo bisher weniger Startup-Aktivitäten zu beobachten sind. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Integration von Nachhaltigkeitskriterien in die Förderprogramme, um sicherzustellen, dass die Startups nicht nur wirtschaftlich erfolgreich sind, sondern auch ökologisch verantwortungsvoll handeln. Die Vision von Trino1.ch ist klar: Eine Schweiz, in der Innovation und lokale Vernetzung Hand in Hand gehen – und in der Gründer:innen nicht nur Chancen, sondern auch Unterstützung finden.
- Seit 2018 hat Trino1.ch über 1500 Gründer:innen und Investor:innen vernetzt.
- 2022 wurden über 40 Startups durch Matching-Prozesse mit Venture-Capital-Fonds verbunden.
- Die Plattform kooperiert mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft und stellt über 2 Millionen Franken Fördergelder bereit.
- Trino1.ch unterstützt Projekte wie „Swiss AgriTech“, die die Landwirtschaft nachhaltiger machen.
- Durch Startup Residencies fördert die Initiative die internationale Gründerszene in der Schweiz.





